Musterbeispiel

250.000 € Neubauwohnung. 30 Jahre. Jede Zahl offen.

Wir nennen keine konkreten Objekte, denn welche Immobilie zu Ihnen passt, ist individuell. Stattdessen rechnen wir ein Beispiel bis zum letzten Euro durch und verwenden es auf jeder Seite gleich. So können Sie jede Aussage auf dieser Website nachprüfen.

Die Annahmen

Neubau-Eigentumswohnung, Kaufpreis 250.000 €, Gebäudeanteil 80 %, Vollfinanzierung mit 10 Jahren Zinsbindung und 2 % anfänglicher Tilgung, 42 % Grenzsteuersatz, degressive AfA 5 %. Kaufnebenkosten 17.500 € aus Eigenkapital.

Annahme im gewählten SzenarioWert
Kaltmiete im ersten Jahr800 € pro Monat
Leerstandkeiner
Sollzins4,0 %
Nicht umlegbare Kosten (Verwaltung, Rücklage)1.000 € pro Jahr
Wertentwicklung1,5 % pro Jahr
Eigenaufwand nach Steuer, Jahr 1135 € pro Monat
Eigenaufwand nach Steuer, Ø Jahre 1 bis 10210 € pro Monat
Eigenaufwand nach Steuer, Jahr 11 (Anschlusszins)260 € pro Monat
Insgesamt eingesetzt bis Jahr 10 (inkl. Nebenkosten)40.000 €
Immobilienwert minus Restschuld nach 10 Jahren100.000 €
Immobilienwert minus Restschuld nach 20 Jahren220.000 €

Wie Sie die Tabelle unten lesen

  • Steuerergebnis ist Miete minus Zinsen minus AfA minus Kosten. Negativ heißt: Ihr zu versteuerndes Einkommen sinkt um diesen Betrag.
  • Erstattung ist das Steuerergebnis mal 42 Prozent. Wird das Ergebnis irgendwann positiv, zahlen Sie Steuern auf den Überschuss, dann steht dort ein Minus.
  • Eigenaufwand ist das, was Sie monatlich zuschießen. Ein negativer Wert bedeutet Überschuss: Die Immobilie zahlt Ihnen Geld aus.
  • Markierte Zeilen sind die Jahre 1, 10, 11, 20 und 30. Achten Sie auf Jahr 11, dort greift der Anschlusszins.
JahrMieteZinsenTilgungAfASteuerergebnisErstattungEigenaufwand / MonatRestschuldImmobilienwertWert minus Schuld

Jahresgenaue Beispielrechnung. Vereinfachungen: Soli und Kirchensteuer unberücksichtigt, Rate nach Zinsbindung unverändert (mindestens Zins plus 1 % Tilgung), Wechsel von degressiver zu linearer AfA vereinfacht, keine Sondertilgungen, keine Verkaufskosten. Keine Steuer- oder Anlageberatung.

Was das Beispiel zeigt

Drei Dinge, die Sie aus der Tabelle mitnehmen sollten

1. Der Hebel ist real

Im realistischen Szenario setzen Sie in zehn Jahren rund 40.000 € ein, inklusive der Nebenkosten. Dem stehen nach zehn Jahren rund 100.000 € Immobilienwert minus Restschuld gegenüber. Der Unterschied kommt aus Tilgung, die Ihr Mieter und das Finanzamt zum größten Teil bezahlen, und aus einer moderaten Wertsteigerung von 1,5 Prozent pro Jahr.

2. Der Hebel wird kleiner

Die Abschreibung sinkt jedes Jahr, der Zinsanteil auch. Ab etwa Jahr 8 bis 12 dreht das Steuerergebnis ins Positive, dann zahlen Sie Steuern auf den Überschuss statt Erstattung zu bekommen. Das ist kein Fehler, sondern das Ziel: Die Immobilie trägt sich dann aus der Miete. Wer nur auf die Erstattung im ersten Jahr schaut, versteht das Modell nicht.

3. Das vorsichtige Szenario muss tragbar sein

Schalten Sie oben auf „Vorsichtig". Ein Monat Leerstand pro Jahr, 5,5 Prozent Anschlusszins, höhere Instandhaltung. Der Eigenaufwand steigt im Jahr 11 auf rund 330 € im Monat. Wenn dieser Betrag Ihr Haushaltsbudget sprengt, ist die Immobilie zu groß oder die Finanzierung zu knapp. Diese Prüfung machen wir in jedem Erstgespräch, bevor über ein Objekt gesprochen wird.

Eigene Zahlen statt Beispiel? Im Steuer-zu-Vermögen-Rechner können Sie Kaufpreis, Miete, Zins, Tilgung, Steuersatz und Abschreibungsart selbst einstellen.
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30 Minuten, per Video oder Telefon, bundesweit. Sie erhalten Ihre persönliche Rechnung in drei Szenarien. Ob Sie danach weitermachen, entscheiden Sie.

Das bringen Sie mit

  • Ihren letzten Steuerbescheid oder Ihr Bruttojahreseinkommen
  • Ihr verfügbares Eigenkapital, grob geschätzt
  • Ihre Fragen. Auch die kritischen.

Keine Verkaufsveranstaltung, keine Verpflichtung. Provisionshinweis: Bauconsult wird bei Vermittlung vom Verkäufer vergütet.

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