Bauzinsen bleiben um 4 Prozent, die EZB hält still
Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen am 29. Oktober 2026 unverändert gelassen, der Einlagenzins bleibt bei 2,50 Prozent. Die Bauzinsen haben sich auf diesem Niveau eingependelt: Bei zehn Jahren Zinsbindung lagen sie laut Dr. Klein am 4. November bei 3,98 Prozent Sollzins und 4,08 Prozent effektiv. Seit Juli sind sie um etwa 0,8 Prozentpunkte gestiegen. Die Experten des Vermittlers erwarten bis zum Jahresende stabile bis leicht steigende Zinsen, für den Topzins bei zehn Jahren in einem Korridor von 4,0 bis 4,5 Prozent.
Quellen: LBBW zum EZB-Zinsentscheid vom 29.10.2026, Dr. Klein, aktuelle Bauzinsen (Stand 04.11.2026)
Unser Musterbeispiel rechnet im realistischen Szenario mit 4,0 Prozent Sollzins, also ziemlich genau mit dem heutigen Niveau. Jeder halbe Prozentpunkt mehr kostet bei 250.000 € Darlehen rund 1.250 € Zinsen im Jahr. Weil Zinsen bei einer vermieteten Wohnung als Werbungskosten zählen, trägt das Finanzamt bei 42 Prozent Grenzsteuersatz davon rund 525 €.
| Mehr Zinsen bei + 0,5 Prozentpunkten | + 1.250 € / Jahr |
| davon zurück vom Finanzamt bei 42 % | − 525 € / Jahr |
| Mehraufwand für Sie | ≈ 60 € / Monat |
Erstes Jahr, vereinfacht, ohne Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Beispielrechnung, keine Steuerberatung.
Tragen Sie im Rechner den Zins aus Ihrem Angebot ein. Wer heute kauft, sollte außerdem das vorsichtige Szenario mit 5,5 Prozent Anschlusszins nach zehn Jahren kennen.
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